Abgeschaut? Der Brand Eins-Solidar-Pool
Jaja, eigentlich sollte jetzt natürlich der Reisebericht unserer heldenhaften Berlin-Kopenhagen-Tour kommen, bzw. eine Rechtfertigung wieso denn hier nicht direkt vom Sattel aus berichtet wurde. Später Freunde, später.
Zu etwas komplett anderem: Jedes Jahr trifft sich unsere gesamte Familie zum ‘Familien-Treffen’, klingt schlimm, ist aber immer wieder schön. Vor einigen Wochen, war es dann wieder soweit. Interessanterweise wurde dort über die Idee eines Familienfonds diskutiert. In einer Zeit in der die Sozialsysteme immer weniger (gut) greifen, soll dieser Fond dann zur Verfügung stehen, wenn sonst keine Mittel vorhanden wären. Viel interessanter als die Idee war die Diskussion darüber wie ein solcher Fond gestaltet werden könnte (auch das ist ein eigener Eintrag wert).
Was hat das alles mit der Überschrift zu tun?
Auf der Rückfahrt nach Berlin, nach 2 Wochen Informationsdefizit aktuelle Wochenzeitung und Brand Eins (07/2005) gecheckt und im Editorial_I gelesen:
[…] die in dieser Ausgabe diskutierte Idee eines Grundeinkommens aufgegriffen, verstanden als bedingungslose Unterstützung für eine definierte Gemeinschaft, in diesem Fall Abonnenten. Die Idee: brand eins richtet einen kleinen Solidar-Pool ein, der Abonnenten in eben jenen wechselvollen Phasen des Lebens die Möglichkeit gibt, das Abonnement für maximal ein Jahr kostenloszu verlängern. […] Denn dieses Überbückungs-Abo soll funktionieren wie das Grundeinkommen: ohne Kontrolle und die Notwendigkeit langer Erklärungen - eine E-Mail mit der Abo-Nummer genügt.
Die Idee des Familienfonds wird hier umgesetzt, cool und daher auch mal kostenfrei Werbung:
Die lesenswerte Septemberausgabe mit dem Schwerpunkt ‘Nie wieder Vollbeschäftigung. Wir haben besseres zu tun’ kaufen, lesen, weitergeben, selber einen Solidar-Pool gründen.