HipHop-Tanzkurs für Nazirapper

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Sat, Jan 14th, 2006 at 22:48 | Posted in Politics
Some german rap-artists wannabe-gangsta-rappers (german term: Hip-Hop-Prolls), mainly from a group called AGRO Berlin, are playing with the proud-to-be-german-image. In their lyrics they feature sexism, violence (like most other acts) and (that's new) racism or even worse fascism (yes lots of -isms). Are these people nazis? They say 'No', because their parents came to germany as immigrants and they hate Nazis themself. It seems that they just use this image to sell more records. Since most of them are just doing very boring battle-raps this assumption sounds logic. But now a group of german fascists, called N-Soundz have announced that they will produce a demo-tape to show that "Rap is not black". Some nice people have removed their website from the web. Thanks. The Videos is a hint for the boobies (these NOT these) how to learn hiphop-dancing. A more serious question is, if whether (suggested correction by E.) this hiphop-groups are not just representing phrases and ideas that are already in the heads of most people in our society. More information and data about racism, xenophobia, islamophobia and anti-Semitism at the European levelan can be found on the EUMC-Website.

Video: Schlipstraeger erklaert wie man zu HipHop tanzt.Michael Klarmann berichtet in Telepolis (Rap hart den Heil den Hitler-Hop) und der taz (Rechts rappt sich in Szene)über N-Soundz, Rechtsextremisten aus NRW, die Rap-Musik mit “nationalrevolutionären Klängen” produzieren wollen.

Per Internet kündigt N-Soundz an, im Januar gratis einen “Demo-Sampler” online zu stellen mit dem Slogan “Rap ist nicht schwarz”.

häh? … N-Soundz, Sampler, Slogan? Da kratzt sich der Stolzdeutsche an der polierte Glatze und zwirbelt den dünnen Flaum auf der Oberlippe. Für alle mitlesenden Nazi-Rapper Nationalen-Widerstands-Sprechgesangs-Künstler, die den obigen Satz aufgrund zahlreicher Anglizismen nicht verstehen werden:

Per Weltnetz kündigen die N-Klänge an im Januar gratis einen Demonstrations-Probepackung mit der Parole: “Sprechgesang ist nicht schwarz” im Weltnetz zu veröffentlichen.

snapup.net wurde darüber hinaus ein geheimes Schulungs-Video (klick aufs Bild) zugespielt (Dank einem Informanten aus Paris), indem grundlegende Verhaltensweisen beim Hören von Rapmusik (national korrekt: Sprechgesang-Musik) erklärt werden. Ob es sich bei dem Dozenten um ein hochrangiges NPD-Kader oder wiederum nur um einem BND-Agenten handelt ist noch nicht geklärt.

Zum nachdenken: Die Jüdische Allgemeine Zeitung schreibt in einem Artikel: Rap von Rechts. Im deutschen Hip-Hop hat Nationalismus Konjunktur (18.08.2005):

“[…] Seit einigen jahren schon zeichnet sich das Genre durch übersteigerte Gewaltphantasien, vulgärem Sexismus und aggressiver Homophobie aus. Von da zum nächsten Tabubruch, und sei es Auschwitz, ist der Weg nicht weit. Und die “Gesellschaft in der sie leben” ist zunehmend von neuem “unverkrampften” Nationalstolz gekennzeichnet, von der “jungen deutschen Mode”, die Kleider in den Nationalfarben schneidert, bis zu Musikern, die eine deutsche Radioquote fordern. Lässt man das Rap-typische Gewaltvokabular und Provokationsgehabe weg, ist kein großer Unterschied zwischen Fler und der Elektropopband MIA mit ihrem Liebeslied an Deutschland Was es ist “Fragt man mich jetzt woher ich komme tu ich mir nicht mehr selber leid/ich riskier was für die Liebe/ ich fühl mich bereit.” Flers Album hat in den Feuilletons für einige Aufgeregtheit gesorgt. Die verwandten Inhalte bei Mia wurden ignoriert. Fast scheint es, dass die Kritik nicht dem neuen Nationalismus in der Jugenkultur gilt, sondern seiner Artikulierung in der falschen Form. Ausgeblendet bleibt auch die Frage, ob Fler und Co nicht nur der deutlichste Audruck eines zunehmenden Nationalismus in der bundesdeutschen Kulturlandschaft insgesamt sind.”

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