Cyberport Kundenservice Reklamation Erfahrungen
Alle Personen, die noch nie etwas von cyberport gehört haben können diesen Eintrag getrost übergehen.
Gut finde ich, dass cyberport die Angestellten von der Arbeit freistellt, damit diese sich mit offensichtlich wichtigeren Dingen beschäftigen können als den lästigen Kundensupport und die ständigen Reklamationsanfragen. So scheint die gesamte Reklamationsabteilung und auch die Abteilung, die eingehende Emails beantworten sollte, fleissig am cyberbloc mitzuarbeiten, da sie ansonsten nichts von sich hören lassen.
Cyberblocwas?
“Das CyberBloc ist ein Online-Tagebuch der Mitarbeiter, Freunde und Bekannten von Cyberport. Warum machen wir dies, gibt es nicht schon genügend Blogs im weltweiten Netz der Informationen? Unser Ziel ist es, mit interessanten Themen und Beiträgen sowohl unsere Cyberport-Kundschaft als auch den Rest der Blogosphere über unsere Firma und viele andere Dinge die uns im täglichen Leben auffallen zu informieren… “
Und da ich weder ein Mitarbeiter, noch Freund, noch Bekannter von Cyberport bin, sondern nur ein ganz normaler Kunde, blogge ich hier und nicht bei “Euch” und damit komme ich auch zu:
Was ich schlecht ziemlich erbärmlich finde, ist die Art und Weise wie cyberport mit Reklamationen umgeht.
- 10.07.06 Reklamation einer Fernbedienung für einen MP3-Player (Wert 60 Euro) Reaktion Cyberport: KEINE
- 25.07.06 Reklamtion einer Digitalkamera (wert rund 200 Euro)
Reaktion von Cyberport: KEINE - Nach einigen Wochen warten, habe ich die zu reklamierenden Artikel dann via Postpaket an cyberport geschickt
Reaktion Cyberport: “hiermit bestaetigen wir den Eingang Ihrer Warenruecksendung. Unser Serviceteam wird sich schnellstmoeglich um eine Garantie- bzw. Gewaehrleistungsabwicklung kuemmern.” - Bis heute 30.08 ist dann erst mal GAR NICHTS passiert
- Auch eine neue Anfrage am 28.08.06 wie denn nun der Stand der Bearbeitung ist, wurde von den bloggenden Cyberportern nicht beantwortet.
Kleiner Exkurs zu Emails im E-Commerce:
“Nur 54 % der Großunternehmen antworteten überhaupt. Die Automobilbau- und Zulieferindustrie erwies sich dabei noch als die auskunftsfreudigste (73 % sind eine recht gute Quote). Von den auf die Anfragen reagierenden Großunternehmen versendeten zwar 54 % ihre Antwort noch am selben oder am darauffolgenden Werktag. Die übrigen 46 % der Antworten kamen allerdings später - im Internet kommt eine derart langsame Reaktion der Schneckenpost gleich. Nimmt man diese Prozentzahl und den prozentualen Anteil der nicht erreichten Unternehmen zusammen, gleicht das Ergebnis (mehr als 72 % der befragten Unternehmen) einer Katastrophe. […] Emails zu ignorieren, bzw. zu spät oder gar nicht zu beantworten, ist für Sie und Ihr Unternehmen absolut schädlich. Das gilt auch dann, wenn es sich um Fragen handelt, bei denen man meint, daß die Antwort dem Kunden eigentlich klar sein müsste und man im Augenblick ohnehin kaum Zeit habe, sich um derlei Angelegenheiten auch noch kümmern zu müssen.”
schreibt Holger Schneider in Sie haben Post! - Aktiver Kundenservice per Email und zwar schon im Dezember 1999 (!!!).
Aber naja, diese Erkenntnisse sind ja bald auch nur 7 Jahre alt, alles Schnee von gestern. Mein Tip an Cyberport: Es klingt unglaublich, aber mittlerweile gibt es auch in gut ausgestatten Online-Verkäufshäusern wie cyberportAmazon interessante Fachliteratur zum Thema Marketing und Email.
und das sagen andere zu Cyberport und Kundenservice im Reklamationsfall
- “Warnung vor Cyberport!!!”
“ich kann nur vor Cyberport warnen, wenn es sich um Reklamationen handelt! […] Obwohl mir Cyberport am 22.06.05 den Eingang der Reklamation bestätigte, habe ich bis heute (13.07.05), also nach 3 Wochen, immer noch keinen Ersatz bekommen! Jetzt begründet Cyberport dies damit, daß man ja die Grafikkarte an den Hersteller (HIS) geschickt hätte, und man damit nichts zu tun hätte. Super, Cyberport! Der Kaufvertrag ist aber rechtswirksam mit IHNEN zustandegekommen.”
- “Für Geschäftskunden, Freiberufler usw. nicht mehr empfehlenswert!”
“Im konkreten Fall habe ich ein Apple Cinema Display bestellt. Nach Lieferung stellte ich fest, dass der Monitor mehrere Pixelfehler aufwies. Ich rief Cyberport sofort an, um die Ware zu reklamieren. Man wies mich darauf hin, dass ich - weil ich die Verpackung geöffnet hatte - kein Rückgaberecht habe und mich wegen einer Reklamation direkt an Apple wenden soll. […] Allen Selbständigen oder Freiberuflern, wie Designern, Grafikern, kleinen Büros, Agenturen und sonstigen Geschäftskunden kann ich von einem online-Einkauf bei Cyberport daher nur abraten!”
- “Nie wieder Cyberport!”
“[…] Diese Dinge erfährt König Kunde nur, wenn er für Anrufe bei Cyberport zahlt und sich von nerviger Warteschleifenmusik quälen lässt. Dies alles wohl gemerkt bei einem Bestellwert von 19,40 Euro!!! Wenn Kunde dann am Telefon etwas heftiger und kritisch wird (ohne verbale Ausfälle), wird er vom Mitarbeiter penetrant unterbrochen. Wenn Kunde sich gegen die Unterbrechungsversuche wehrt und zu Ende zu reden versucht, wird das Gespräch, wohl aus pädagogischen Gründen, schlicht beendet. Im Gespräch mit einem anderen Mitarbeiter durfte ich dann noch erfahren, dass Reklamationen mit Einsendung an den Hersteller durchaus drei bis vier Wochen dauern können. Und das alles selbstverständlich ohne Statusmitteilungen. Hab ich einen Kaufvertrag mit dem Hersteller des Produkts geschlossen oder mit Cyberport?”
Im Reklamationsfall scheint Cyberport die fehlerhafte Ware zunächst an den Hersteller zu schicken und dann nach 3 bis 4 Wochen, sofern der Hersteller die Reklamation nachvollziehen kann, Ersatz zu liefern. Bleibt die Frage ob ich ein Produkt brauche, auf dass ich im Reklamationsfall lange Zeit verzichten muss. Oder anders: Brauche ich Cyberport? Ziehen wir andere Anbieter wie Amazon zum Vergleich heran. Reklamation und Austausch der fehlerhaften Ware erfolgte innerhalb weniger Tage (!). Zudem versendet Amazon auch versandkostenfrei und Kreditkarten werden auch ohne einer komplizierten Verifikationsfeststellung akzeptiert. Bei cyberport muss beim erstmaligen Einsatz einer Kreditkarte eine Kopie des Personalausweises per Fax oder Post eingeschickt werden. Sehr umständlich! Zu umständlich, wenn der Amazon-Warenkorb nur 3 Mausklicks entfernt ist.
Mein Fazit: Cyberport hat wohl ein sehr gut sortierten Produktkatalog im Netz, scheint sich aber für den Kunden nur bis zum Absendebutton des elektronischen Warenkorbs zu interessieren.
So Google nun weisst Du’s.
Technorati Tags: cyberport
November 18th, 2006 at 1:19 pm
[…] auf der einen Seite stürmt Cyberport experementierfreudig mit dem Blog und dem leicht abgewandelten Woot-Konzept vor. Hut ab. Doch wie sieht es im Brot&Butter Geschäft aus? Dazu ein Einblick beim snapup-Blog: Cyberport Kundenservice Reklamation Erfahrungen […]
February 28th, 2007 at 10:33 am
Cyberport - Kundenservice ungenügend
Ich habe bei Cyberport ein Notebook gekauft. Das erste funktionierte erst gar nicht und wurde nach langem Hin und Her getauscht. Im jetzigen sind statt angegebenen 1GB Arbeitsspeicher nur 760MB enthalten. Die Antwort auf meine Reklamation war, dass ich es beweisen müsse, dass der falsche Arbeitsspeicher drin war und ich ihn nicht ausgetauscht habe. Ich wies darauf hin, dass man doch die Seriennummern auf den RAMs mit denen im Lieferschein vergleichen könne. Daraufhin meinte der Angestellte, das ginge nicht, weil Cyberport interne Seriennummern hätte, die nicht mit den Geräten übereinstimmen würden. Das riecht doch schon nach Betrug. Ich hätte das Gerät und den Inhalt sofort beom Kauf auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen sollen, bevor ich den Lieferschein unterzeichne. Wer bitte lässt sich ein Notebook im Laden auseinander bauen und alles überprüfen? Es wäre meine Schuld und mir wurde nicht geglaubt. Kunden werden bei Cyberport als Betrüger dargestellt.
Ich habe nicht die Ware ausgeliefert bekommen, die ich laut Lieferschein hätte bekommen müssen. D.h. es handelt sich hierbei um einen Fehler im Sinne der Gewährleistung, da die Sache nicht der Vereinbarung entspricht. Bis zur Bezahlung sind bei Cyberport die Mitarbeiter freundlich, danach wird der Kunde nur verarscht und auch noch als Betrüger hingestellt. Unverschämtheit.
March 26th, 2007 at 1:27 pm
Cyberport die Service-Katastrophe aus Dresden
Ich habe am 19.02.07 bei der Firma Cyberport ein USB Festplattengehäuse bestellt. Am 21.02. habe ich das bestellte Gehäuse von Cyberport erhalten und musste aber feststellen, das es nach ca. 1 Stunde im Bereich des Netzteils sehr heiss wurde und nicht mehr funktionierte. Es handelt sich demnach eindeutig um einen Neudefekt. Ich habe das Gerät noch am selben Tag bei Cyberport per E-Mail reklamiert und ich habe das USB Gehäuse sofort zum Umtausch zurückgesendet. Auf dem Reklamationsformular habe ich deutlich angegeben, das ich von meinem Umtauschrecht (§ 439 BGB) gebrauch machen möchte und keine Reparatur wünsche. Am 26.02. teilte man mir per E-Mail mit, das meine defekte Ware angekommen ist und mann sich um ein schnelle Abwicklung kümmern würde. Nachdem ich am 12.03. weder ein Umtausch noch mein Geld zurück erhalten habe, wandte ich mich wieder per E-Mail an Cyberport mit der Bitte doch endlich sich um die Abwicklung meines Neudefekts zu kümmern. Am selben Tag habe ich daraufhin eine Antwort erhalten, in der man mir mitteilte, das man das defekte Gerät zur Reparatur eingesendet habe und ich Abwarten sollte bis das Gerät wieder vom Hersteller kommt. Ich habe daraufhin am 13.03. bei Cyberport angerufen und nochmal darauf hingewiesen, das ich keine Reparatur sonder einen Umtausch der Ware verlangt habe und von meinem Recht nach § 439 BGB Abs. 1 (Nach dem mir als Kunde der Wunsch nach Umtausch oder Reparatur zusteht) Gebrauch machen werde und man sich doch endlich um die korrekte Abwicklung kümmern sollte. Der freundliche aber leider vollkommen unsachliche Hotlinemitarbeiter der Firma Cyberport sagte darauf: … wir können uns ja nicht um die Abwicklung von jedem einzelnen Defekt kümmern. Wenn wir defekte Ware vom Kunden zurückerhalten, schicken wir die gesammelt zur Reparatur an den Hersteller. Als Kunde müssen Sie sich halt gedulden bis wir die reparierte Ware zurückbekommen … Als ich den Mitarbeiter nochmal darauf ansprach, das ich nach gültigem Recht einen Anspruch auf einen Umtausch oder die Rückerstattung des Kaufpreises habe, sagte dieser: … wir machen keinen Umtausch bei defekter Neuware, das ist für uns zu schwierig zu koordinieren und wenn Sie Ihr Geld zurück haben möchten, müssen Sie auch erst das Ergebniss der Herstellerreparatur abwarten… Nachdem ich am 20.03. noch immer keine Reaktion von Cyberport erhalten hatte, habe ich erneut eine E-Mail an Cyberport gesendet und (nach Rücksprache mit meinem Rechtsbeistand) eine Frist bis zum 25.03.07 gesetzt und nocheinmal über die eindeutige Rechtslage aufgeklärt. Auch diese Frist hat Cyberport ohne jegliche Reaktion verstreichen lassen.
Leider ist die oben geschilderte Problematik nicht das erste Problem mit der Abwicklung bei Cyberport, ich habe bereits mehrfach Probleme mit der anscheinend überforderten Auftragsabwicklung gehabt.
Anscheinend ist die unzuverlässig Abwicklung bei Cyberport kein Einzelfall, den wenn Sie in den bekannten Internetsuchmaschinen die Stichworte Cyberport, Probleme, Garantieabwicklung eingeben, erhält man massenhaft Berichte über unzufriedene Kunden.
Nach den vielen Problemberichten über die katastrophale Serviceabwicklung bei Cyberport, kann ich als Kunde nicht verstehen, das man bei Cyberport noch mit dem s@fer-shopping Logo werben darf, denn die Geschäftspraktiken dieses Händlers grenzen ja wohl schon an Betrug und von “sicher-einkaufen” kann hier wohl keine Rede sein.
March 31st, 2007 at 7:50 pm
Ich würde nicht direkt von Betrug sprechen aber es ist tatsaechlich so, dass WENN die Ware einen Defekt aufweist oder man Artikel zurückschicken möchte, Cyberport das letzte ist.
Das Beste ist, diese Fälle publik zu machen und vor allem nur bei Firmen zu kaufen, wo via Lastschrift bezahlt werden kann - so hat man zumindestens einige Wochen nach Kauf noch die Möglichkeit eine Rücklastschrift (kostenlos) zu veranlassen.
July 7th, 2008 at 6:35 am
Vorsicht Betrüger! Massive Probleme mit Cyberport!
Vor einem halben Jahr hab ich mir bei Cyberport einen Laptop von Acer bestellt. Die Ware kam auch ziemlich schnell an und alles war gut.
Doch bereits nach ca. einer Woche setzten plötzlich Tastatur und der W-LAN Empfänger aus, was mich dazu veranlasste, eine Mail an den Cyberport-Support zu schreiben. Darauf kam ca. eine Woche lang keine Reaktion. In einer zweiten Mail kritisierte ich das Verhalten von Cyberport und beschrieb erneut den Mangel an dem Laptop. Wieder keinerlei Reaktion. Der telefonische “Kundenservice” ist übrigens völlig unbrauchbar weil mir die Telefonkosten nach ca. 20 Minuten in der Warteschleife (0900er Nummer) dann doch zu hoch wurden. Ich schrieb also eine Mail an Cyberport in der ich unmissverständlich mit dem Rechtsweg drohte und setzte ein Ultimatum über 3 Tage. Nach 3 Tagen schickte mir Cyberport völlig kommentarlos einen Rücksendeschein zu. Gut, dachte ich, schicken wir den Laptop mal hin. Jegliche Kommunikationsversuche während der Reparatur, die zum finden der Fehler wohl dringend nötig gewesen wären, scheiterten. Nach 3 Wochen kam der Laptop offensichtlich defekt zu mir zurück. Anbei an Reparaturbericht eines Acer-Technickers, der des deutscher offensichtlich nicht ganz mächtig war; die Kernaussage “kein Mangel gefunden” wurde aber deutlich. Leider waren sowohl Tastatur als auch W-LAN Controller offensichtlich nicht betriebsbereit!
Also das gleiche Spiel nochmal, nur dass ich bereits nach der ersten unbeantworteten Mail mit einem Anwalt drohte. Promt lag wieder ohne jeglichen Kommentar Cyberports ein Rücksendeschein im Postfach.
Also wieder den Laptop eingesendet. Als der Laptop dann wieder nach ca. 3 Wochen zurück kam schien er überhaupt nicht überprüft worden zu sein, die Konstellation der Falten im Paketklebeband die entstehen, wenn man das Paket zuklebt, erinnerte mich irgendwie frappierend an die des Paketes, das ich abgeschickt hab. Innerhalb des Pakets auch keinerlei Zettel oder Nachrichten von Cyberport. Auch per Mail meldet sich niemand.
Nun gut. Ich packe also den Laptop aus und beide Mängel sind wie durch ein Wunder verschwunden. Naja aber das ging ca. nur eine Woche gut dann traten wieder die gewohnten Fehler ein. Allerdings war es da bereits März und komioscherweise traten die Fehlfunktion der Tastatur und des Laptops nun nicht mehr dauerhaft sondern immer alle paar Stunden mal auf. Ich hatte auch rausgefunden dass das aussetzen des W-LAN Controllers ein mit der Energiesparfunktion des Laptops zusammenhing denn man kann den Controller einfach wieder einschalten wenn er mal von alleine ausgeht. Trotzdem nervig aber gut…
Allerdings läuft der Laptop allgemein sehr instabil und stürzt auch öfter mal ohne besonderen Grund ab.
Als besondere Hohn vor dem Verbraucher empfinde ich dass auf der Website von Cyberport ein dickes Logo mit der aufschrift “TÜV-Geprüft” prangert. Eine Frechheit die seines gleichen sucht.
Ich kann also allen Kunden nur dringend raten von einem geplanten Kauf bei Cyberport abzusehenl! Es ist echt unglaublich was man hier so auch von anderen liest - eigentlich sollte man via Sammelklage gegen diesen Betrügerverein vorgehen!